BioEthanol

Bioethanol - ausschließlich gewonnen aus nachwachsenden Rohstoffen ist ebenfalls ein Treibstoff mit Zukunft!
Bioethanole werden zukünftig auch in Deutschland entweder als E 85 (85% Ethanol) verwendet oder den herkömmlichen Treibstoffen beigemischt. Schon heute am Markt erhältliche Flexible Fuel Fahrzeuge bieten die Möglichkeit, Mischungen von Bioethanol mit Benzin von 0-100% zu nutzen.
Der große Markt liegt jedoch in der Beimischung zu Benzin.

Bioethanol ist Agraralkohol für Treibstoffzwecke. Aus nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Getreide, Zuckerrüben, Mais, Zuckerrohr, Kartoffeln etc.) wird Ethanol produziert. Dieses Bioethanol ist in reiner Form sowie als Zusatz von Benzin- und Diesel-Kraftstoffen bestens geeignet. Ein besonderer Vorteil des Bioethanols ist seine hohe Klopffestigkeit (Oktanzahl).

Bioethanol wird derzeitig in Deutschland schwerpunktmäßig zur Herstellung von ETBE (Ethyl-Tertiär-Butylether) verwendet.

Im Bioethanolbereich liegt der Schwerpunkt des Verbandes im Bereich der Unterstützung von Vertragsgestaltungen für die Rohstoffversorgung. Desweiteren werden Investoren in der Projektbearbeitung durch erfahrene Consulting-Ingenieure des Verbandes mit Technologielieferanten verbunden. Ziel ist das Erreichen eines ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnisses und sicherer Technologien.

Desweiteren sorgt der Verband für Absatzmöglichkeiten von Bioethanol.

Regio-E85-Modelle werden für Brennereimitglieder und Kommunen in Deutschland begleitet und Beimischungskonzepte werden unterstützt.

Der BBK fördert die Technologieexporte seiner Mitglieder durch Einrichtung von BBK-Handelskontoren. Dieses erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium und im Ausland mit den Außenhandelskammern.

E 85 muss steuerlich begünstigt am Markt etabliert werden.

Rohstoffe:

Nachwachsende Rohstoffe

  • Getreide
  • Mais
  • Zuckerrüben
  • Kartoffeln
  • Zuckerrohr (Ausland) etc.

Kraftstoffe:

  • Ethanol
  • Ethanol-Benzin-Gemische
  • ETBE

Zielsetzung des BBK:

  • langfristige Sicherung des ökonomischen Vorteils durch Mineralölsteuerreduktion
  • Schaffung optimaler Rohstoffanbaubedingungen und eines Systems der Herkunftsnachweisführung und Qualitätssicherung
  • erfolgreiche Einführung in den Kraftstoffmarkt durch Beimischung zu fossilen Kraftstoffen